Corona hat auch auf sächsische Bierbrauer Auswirkungen

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Die Auswirkungen der Corona-Krise haben auch die Sächsischen Bierbrauer getroffen. Vor allem durch den Lockdown seien die Umsätze in der Gastronomie weggebrochen, so Barbara Sarx-Lohse vom sächsischen Brauereiverband. Da fast jedes dritte Bier in Sachsen aus dem Fass verkauft werde, mache sich das jetzt bemerkbar. Sollte der Verkauf weiterhin nur schleppend voran gehen, seien viele kleine Brauereien in Sachsen in ihrer Existenz bedroht. 

Dennoch sind die Sachsen bei der Bierproduktion Deutschlandweit auf Platz eins. Etwa 8 Millionen Hektoliter Bier werden pro Jahr bei uns hergestellt. Das sind rund 200 Liter pro Person und damit beispielsweise rund 20 Liter mehr als in Bayern. Am liebsten trinken die Sachsen Pils.