Conti-Loch soll zum Wintersportzentrum werden
In der verwaisten Baugrube an der Bahnhofstraße- dem sogenannten Conti-Loch, soll die erste Hallen-Ski-Piste Ostdeutschlands entstehen. Das kanadische Unternehmen „Opticon International“ aus Toronto will eigenen Angaben zufolge rund 100 Millionen Euro in das Projekt investieren. Der Standort sei ideal, die Baugrube habe den notwendigen Höhenunterschied für eine Skipiste. Ziel sei es, ganzjährige Hallenabfahrten für Skifahrer und Snowboarder anzubieten. In Deutschland seien bisher nur zwei vergleichbare Ski-Hallen in Nordrhein-Westfalen in Betrieb. Das Chemnitzer Wintersportzentrum soll eine breite Piste mit anspruchsvollem Profil und einer Länge bis zu 350 Meter und bis zu 35 Prozent Gefälle entstehen. Insgesamt sind Schneeflächen geplant, die etwa der Größe von drei Fußballfeldern entsprechen. Daneben sollen im und am Gebäude auch eine Diskothek, Einzelhandel, Gastronomie und Parkplätze untergebracht werden. Bis zu 500 feste Arbeitsplätze könnten so entstehen.Mehr Infos zu dem geplanten Wintersportzentrum unter www.opticon.caDas Conti-Loch verunstaltet seit fast acht Jahren die Chemnitzer Innenstadt - ursprünglich sollte dort ein riesiger Gebäudekomplex entstehen, die Pläne erwiesen sich jedoch als Luftnummer.