++ EIL ++

Conti-Loch feiert 18. Geburtstag

Zuletzt aktualisiert:

Die älteste und berühm­teste Baugrube in unserer Stadt, das sogenannte Conti-Loch feiert heute Geburtstag. Vor genau 18 Jahren wurde das Grund­stück an der Bahnhof­straße an den damaligen Investor übergeben - die Pläne für dort geplante Conti-Galerie zerplatzten aller­dings wie Seifen­blasen, die Grube blieb leer. Aktuell steht der Regens­burger Baulöwe Claus Kelln­berger in den Start­lö­chern: er will auf dem Gelände einen Büro- und Geschäfts­kom­plex mit Parkga­rage errichten. Eine Entschei­dung dazu soll im September fallen. Einen Haupt­mieter hat Kelln­berger eigenen Angaben zufolge bereits gefunden. Das Grund­stück hat eine lange Vorge­schichte. 1987 bis 1989 baute Textima auf dem Areal das neue Werk für Mikro-Electronic. Der Rohbau blieb aber unvoll­endet, als sich heraus­stellte, das die nahe Straßen­bahn­trasse die Herstel­lung der sensi­blen Technik stört. Mehr als vier Jahre lag das Gebäude als Invest­ruine brach - Anfang Juni 1994 wurde es abgerissen, nachdem West-Inves­toren das Gelände übernommen hatten.1994 wird auch die Conti-Bau-GmbH gegründet, die dort ein Büro-, Handel- und Dienst­leis­tungs­zen­trum bauen will. Die Pläne klangen damals sehr vielver­spre­chend. Als Großmieter waren Ufa und UCI mit Kinos im Gespräch. Von einer Inves­ti­ti­ons­summe von 250 Millionen Mark war damals die Rede. Gebaut wurde auf dem rund ein Hektar großen Areal aller­dings nie.Jahre später wollte ein Investor aus Kanada auf dem Areal eine Winter­sport­halle mit Skihang bauen. Die Pläne der „Opticon Inter­na­tio­nal“ sorgten für Aufsehen, lösten sich aber nach und nach in Luft auf. Das Grund­stück ist inzwi­schen mit Bäumen und Sträu­chern völlig zugewachsen.