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Citybahn hat Ärger wegen zu viel Lärm

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Die Straßenbahnen des Chemnitzer Modells stehen wegen zu viel Lärm in der Kritik. Konkret geht es um die kreischenden Geräusche, die die Bahnen in besonders engen Kurven verursachen. Das Problem ist Anwohnern und Stadträten zum Beispiel auf dem Stadlerplatz und vorm Hauptbahnhof aufgefallen. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ist inzwischen auf das nervige Quietschen aufmerksam geworden. Sie erlebte es hautnah bei der Einweihung der Info-Stele am Stadlerplatz, als mehrere Bahnen äußerst geräuschvoll die Kurve an der Turnstraße passierten. Laut Verkehrsverbund sind die Geräusche völlig normal, allerdings auch abhängig von der Witterung. Das Quietschen sei ein durchaus gewöhnlicher Effekt, so eine Sprecherin. Er entstehe bei Reibung der Spurkränze der Bahn an den Gleisanlagen. Deshalb werden die Gleise auf den betroffenen Abschnitten auch in regelmäßigen Abständen geschmiert. So soll laut Verkehrsverbund die Reibung verringert und den Geräuschen entgegengewirkt werden. Bei einer länger andauernden Kälte- und Trockenperiode aber zum Beispiel sei auch der Schmiereffekt entsprechend niedrig, sodass sich die verstärkte Reibung trotzdem bemerkbar macht.