Chemnitzer Wohnungslosenhilfe weiterhin stark gefragt
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Der Bedarf am Angebot der Chemnitzer Wohnungslosenhilfe ist weiterhin groß. Im letzten Jahr meldeten 142 Betroffene eine Postadresse im Tagestreff der Stadtmission an – etwas mehr als noch 2018. Das geht aus dem entsprechenden Jahresbericht der Diakonie hervor (eine bundes- oder landesweit einheitliche Statistik, in denen Obdachlose erfasst werden, gibt es nach wie vor nicht). Die Postadresse wird benötigt, um bestimmte Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Während der aktuellen Corona-Krise sind die Menschen besonders auf Unterstützung angewiesen, sagte uns der Leiter der Wohnungslosenhilfe, Alfred Mucha. Der Tagestreff diene zum Beispiel für viele als Informationsquelle. Außerdem können dort Masken verteilt und gewaschen werden.