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Chemnitzer treten bei Betonboot-Rennen an

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Unsere Uni geht heute erstmals bei der deutschen Beton­kanu-Regatta an den Start. Für den Wettkampf in Magede­burg wurden extra zwei eigene Boote aus Leicht­beton gebaut. Dass die Konstruk­tionen schwimmen, haben die Studenten bei mehreren Testfahrten auf dem Schloss­teich bewiesen - jetzt wird es ernst für die Chemnitzer Teams. Bei der Regatta in Magede­burg werden sich die Studenten mit Beton­booten aus ganz Deutsch­land messen. Es gilt, eine 400 Meter lange Strecke zurück­zu­legen, ohne unter­zu­gehen.Das älteste bekannte Boot aus Beton wurde 1848 in Frank­reich gebaut. Ihm lag die Idee zugrunde, das Holz überall dort zu ersetzen, wo es von Feuch­tig­keit gefährdet ist. Im Vergleich zur Bauweise aus Stahl, waren die Beton­boote kosten­güns­tiger und länger nutzbar. Aller­dings haben die Schiffe aus Beton ein hohes Gewicht und lassen sich dadurch schwie­riger manövrieren. Dass ein Boot aus Beton überhaupt schwimmt, erklärt sich mit dem so genannten Archi­me­di­schen Prinzip: Demnach ist die Auftriebs­kraft, die ein Körper in einer Flüssig­keit erfährt, genauso groß, wie die Gewichts­kraft des vom Körper verdrängten Mediums. Das Boot muss also weniger wiegen, als die Menge Wasser, die es verdrängt - dann schwimmt es, egal aus welchem Material es gefer­tigt wurde.