Chemnitzer Thor-Steinar-Laden sorgt auch in Norwegen für Diskussionen
Der rechte Klamottenladen „Brevik“, der letzte Woche am Brühl eröffnet hat, sorgt mittlerweile bundesweit für Negativ-Schlagzeilen. Die norwegische Botschaft bezeichnete die Namenswahl als geschmacklos. Sprecherin Anne-Kirsti Karlsen sagte uns, dass die Kleinstadt Brevik auf keinen Fall mit Rechtsextremisten in Verbindung gebracht werden will. Viele denken als erstes an den Massenmörder Anders Breivik, der vergangenes Jahr in Norwegen 77 Menschen umgebracht hat. Allerdings gebe es keine Möglichkeit, die Verwendung des Namens gerichtlich verbieten zu lassen. Unterdessen hat sich die Stadt mit dem Vermieter des Geschäfts in Verbindung gesetzt und berät jetzt mit Gewerbetreibenden auf dem Brühl, was gegen den Laden unternommen werden kann.