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Chemnitzer Sitzbank landet im Steuerschwarzbuch

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Chemnitz hat es in diesem Jahr wieder ins Schwarz­buch des Steuer­zah­ler­bundes geschafft, und zwar mit der hölzernen Sitzbank vorm Landes­ar­chäo­lo­gie­mu­seum. 61.000 Euro für 15 Meter Sitzfläche auszu­geben sei reine Geldver­schwen­dung, prangert der Bund der Steuer­zahler an. Dieser listet jährlich in seinem Schwarz­buch beson­ders gravie­rende Fälle von Steuer­ver­schwen­dung auf. Mit der Bank habe die Stadt Chemnitz den Rahmen der wirtschaft­li­chen Vernunft gesprengt. Mit einem besseren Bauma­nage­ment hätten die Kosten deutlich niedriger ausfallen können. In die umstrit­tene Sitzbank hatte die städti­sche GGG 40.000 Euro inves­tiert, den Rest steuerte die Stadt bei.