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Chemnitzer setzen Zeichen für Frieden und Toleranz

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Die Chemnitzer haben am Jahrestag der Bombar­die­rung ihrer Stadt ein deutli­ches Zeichen für Frieden, Demokratie und Toleranz gesetzt. Sie versam­melten sich am Samstag­abend auf dem Neumarkt und gedachten mit Kerzen der Opfer der Luftan­griffe von 1945. Der 5. März wird in Chemnitz seit Jahren als „Friedens­tag“ begangen. Weil auch Rechts­ex­treme das Datum für ihre Zwecke missbrau­chen wollen, hat ein Bündnis aus Vereinen, Organi­sa­tionen und Verbänden für Sonntag zu einer Demo aufge­rufen. Sie beginnt 13 Uhr am Roten Turm und richtet sich gegen einen Aufmarsch der NPD-Jugend­or­ga­ni­sa­tion. Diese will am Sonntag­nach­mittag durch die Chemnitzer Innen­stadt ziehen. Zahlreiche Straßen sind deshalb gesperrt, die Polizei ist mit einem Großauf­gebot im Einsatz.