• Fotos: Abora-Projekt

    Fotos: Abora-Projekt

Chemnitzer Schilfbootexpedition setzt die Segel

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Nach langer und intensiver Vorbereitung will die Chemnitzer Schilfboot-Expedition in dieser Woche endgültig in See stechen. Am Wochenende wurde die „Abora IV“ am Schwarzen Meer in Bulgarien zu Wasser gelassen. "Die ersten Segelversuche sind erfolgreich verlaufen", freute sich Expeditionsleiter Dominique Görlitz.

"Die Freude war groß, zu sehen, wie das neue Schilfboot Fahrt aufnahm und sich bereitwillig steuern ließ" berichtet Görlitz aus Bulgarien. "Die Abora IV luvte mit entsprechenden Manövern sofort an und ließ sich mit einer Halse sogar quer zum Wind steuern".

Der Chemnitzer will mit dem Schilfboot von Bulgarien über Istanbul und Kreta bis nach Ägypten segeln. Damit will er nachweisen, dass die Seefahrer der Antike weiter gekommen sind, als man bisher glaubt.

Die Bilder zeigen, dass das Schilfboot gut im Wasser liegt. "Der Mast und die Takelage funktionieren" erklärt Dominique Görlitz. "Einige Schwerter klemmen zwar noch ein bisschen, aber in den nächsten Tagen werden wir diese Kinderkrankheiten beseitigen." Parallel zu den Arbeiten am Boot müssen noch weitere Arbeiten an der Takelage erfolgen, der Proviant eingekauft und sicher verstaut werden. Es gibt also noch viel zu tun, ehe die Expedition tatsächlich in See stechen kann.