Chemnitzer Polizei klärt Diebstahlsserie auf
Die Polizei hat einer Diebesbande das Handwerk gelegt, die fast ein Jahr lang in Chemnitz ihr Unwesen trieb. Die vier Tunesier sollen über 100 Einbrüche begangen haben - unter anderem in Läden, Spielotheken und Gartenlauben. Dabei wurden zwei von ihnen direkt nach einem Einbruch gestellt, sie sitzen bereits in Untersuchungshaft. Gegen die anderen beiden, sowie weitere mögliche Komplizen, wird weiterhin ermittelt. Mit dem Diebesgut finanzierte die Bande ihren Drogenkonsum und ihre Spielsucht. Die Ermittler gehen von einem Gesamtschaden von rund 170.000 Euro aus. Gegen fünf weitere Personen aus dem Umfeld ermittelt die Polizei ebenfalls. Die Ermittlungsergebnisse in knapp 20 Aktenordnern sollen nun der Staatsanwaltschaft übergeben werden. Die Behörde entscheidet dann, ob Anklage gegen die Verdächtigen erhoben wird.