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Chemnitzer müssen den Gürtel noch enger schnallen

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Auf die Chemnitzer kommen harte Zeiten zu. Die Stadt­ver­wal­tung hat heute weitere drasti­sche Sparmaß­nahmen vorge­stellt, mit denen das Millio­nen­loch im Haushalt gestopft werden soll. Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig sprach von tiefen Einschnitten und einem Griff in die Tasche der Bürger. Geplant ist unter anderem, die Parkge­bühren und die Eintritts­preise der Bäder zu erhöhen. Ortschafts­räte und Bürger­ser­vice­stellen sollen wegfallen - die Rathäuser in den Stadt­teilen verkauft werden. Das Kultur­fes­tival „Begeg­nun­gen“ wird es künftig nicht mehr geben. Außerdem will die Stadt das Haus der Familie an der Parkstraße und das Freibad in Berns­dorf dicht machen. An den bereits im Frühjahr vorge­stellten Sparplänen hält die Stadt fest. Zur Debatte stehen unter anderem eine Anhebung von Grund- und Hunde­steuer. Das würde Hausbe­sitzer und Mieter gleich­zeitig treffen. Das Ordnungsamt will künftig im Zweischicht­system und auch am Wochen­ende Jagd auf Parksünder machen. Zudem sollen in der Stadt mehr statio­näre Blitzer aufge­stellt werden. Viele Jugend­pro­jekte müssen sich auf massive Kürzungen einstellen. Über das Sparpaket entscheidet im Herbst der Stadtrat.