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Chemnitzer LAC-Nachwuchs ruft Bestleistungen ab

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Auch wenn es für die Chemnitzer Leichtathleten bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht ganz rund lief, sorgte der Nachwuchs vom Chemnitzer LAC in den letzten Tagen für einen Medaillenregen. Bei den Deutschen Meisterschaften der U16-Blockwettkämpfe am Wochenende hat die Mädchenmannschaft den Titel geholt. Dabei wurde Lotta Winkler Wurf-Vizemeisterin, Kiara Hanisch holte in den Sprint- und Sprungdisziplinen den dritten Platz. Eine Silber-Medaille gab es für Gustav Gombos, der in gleich vier Wettkämpfen die Bestleistung abrufen konnte, unter anderem im Hürdenlauf und Speerwurf.

Sportlern, Trainern und mitgereisten Eltern werden diese Deutschen Block-Meisterschaften im bayrischen Markt Schwaben dennoch negativ in Erinnerung bleiben. Sie kritisieren, dass es zum einen keinerlei Verpflegung für die Athleten gab und lediglich die Kampfrichter mit allem notwendigen versorgt wurden. Außerdem standen für die ausgezeichnete Mannschaftsleistung nicht einmal Medaillen für die Platzierten zur Verfügung. Aus Sicht der Teilnehmer und Eltern sei dies peinlich für den DLV! „Aus diesem Blickwinkel betrachtet hatte die vorangegangene sächsische Landesmeisterschaft in Mittweida den Titel Deutsche Meisterschaft verdient!“, hieß es.

Mit den gezeigten Leistungen präsentiert sich der Nachwuchs des LAC allerdings weiterhin in Top-Form. Bereits bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 und U18 in Rostock gewann Jada Julian Gold beim Hammerwurf. Lotte Claus wurde Vizemeisterin über die 400 Meter Hürden, Matteo Maulana holte Silber im Diskuswurf und Steven Freund sicherte sich mit neuer persönlicher Bestleistung Bronze im Dreisprung.