Chemnitzer Klinikum profitiert von Krankenhausreform
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Im Zuge der Krankenhausreform soll das Chemnitzer Klinikum eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung in ganz Südwestsachsen übernehmen. Von hier aus werden künftig die Krankenhäuser der Region miteinander vernetzt. Bei Katastrophenfällen oder im Fall einer Pandemie wird in Chemnitz gesteuert, wie die Patienten auf die freien Betten in den Kliniken verteilt werden.
In dem ursprünglichen Entwurf der Krankenhausreform war das nur Universitätskliniken vorbehalten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ließ sich jedoch bei seinem jüngsten Besuch in Chemnitz umstimmen. Der kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums, Martin Jonas, freut sich, dass diese Aufgaben jetzt gesetzlich verankert und damit auch vom Bund finanziert werden.