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Chemnitzer Jugendamt muss immer mehr Kinder in Obhut nehmen

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Der Chemnitzer Kinder- und Jugend­not­dienst schlägt Alarm. Im vergan­genen Jahr musste die Einrich­tung an der Flemming­straße insge­samt 680 Kinder und Jugend­liche in Obhut nehmen, das sind knapp 240 mehr als im Vorjahr. Nach Angaben der Stadt gibt es beson­ders in der Alters­gruppe der 12 - 14 Jährigen einen drama­ti­schen Anstieg: hier hat sich die Zahl der Problem­fälle mehr als verdop­pelt. Einen Licht­blick gibt es bei den Jüngsten: insge­samt 25 Kinder unter sechs Jahren konnten in Pflege­fa­mi­lien vermit­telt werden, teilte Sozial­bür­ger­meister Philipp Rochold in der Antwort auf eine Ratsan­frage der Chemnitzer AfD-Fraktion mit. Der Anteil der auslän­di­schen Kinder sank den Angaben zufolge im Jahr 2016 auf vier Prozent. 2015 waren es noch 17,5 Prozent.