Chemnitzer Gastronomen demonstrieren für einen Rettungsfond
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Zahlreiche Gastronomen aus Chemnitz und Umgebung haben sich am Freitag vor dem Rathaus an der bundesweiten Aktion „Leere Stühle“ beteiligt. Sie machten damit noch einmal auf die dramatische Situation infolge der Corona-Krise aufmerksam. Wie es vom Branchenverband Dehoga hieß, werden es viele Gastronomen nicht schaffen. Auch auf dem Neumarkt kündigten am Freitag kleinere Unternehmer an, dass sie durch die derzeitige Lage nicht mehr lange durchhalten können. Viele sprechen von Umsatzeinbußen von um die 70 bis 90 Prozent.
Daran könne auch die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer sowie die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes kaum etwas ändern. Es müsse deshalb ein Rettungsfond auf Bundes- oder Landesebene gebildet werden.