Chemnitzer Feuerwehr zieht Jahresbilanz

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Für die Chemnitzer Berufsfeuerwehr war 2020 ein einsatzreiches Jahr. Mehr als eintausend Mal mussten die Kameraden zu Bränden ausrücken, sagte uns Feuerwehrchef Rene Kraus.

170 Menschenleben wurden dabei gerettet, nur in acht Fällen kam leider jede Hilfe zu spät. Neben den Löscheinsätzen gab es auch 1.600 technische Hilfeleistungen. Hinzu kamen mehr als 13.500 Rettungseinsätze. Im Jahr 2020 wurden auch 15 Feuerwehrleute bei Einsätzen verletzt.

Nicht alltäglich war die Rettung von Fröschen in einem ausgetrockneten Teich am Schönherrpark. Außerdem wurde ein Falke befreit, der sich an einem Industrieschornstein verfangen hatte.

Einen Großeinsatz hatte die Chemnitzer Feuerwehr bei der Evakuierung nach einem Bombenfund im Heckert-Gebiet, und auch als ein Auto als Kunstobjekt im Schloßteich versenkt wurde, waren die Kameraden gefragt.