Chemnitzer FC trennt sich von Patrick Glöckner
Der Chemnitzer FC und Cheftrainer Patrick Glöckner gehen getrennte Wege. Das teilte der Club am Donnerstagabend mit. Über Details wurde Stillschweigen vereinbart. Auch wohin es den 43-Jährigen zieht, ist von Seiten des Clubs nicht bekannt gemacht worden. Nach den intensiven Verhandlungen bedauerte Sportdirektor Armin Causevic den Abgang sehr, da Glöckner den Club nicht nur durch sportliche Kompetenz, sondern auch durch seine sympathische und ehrliche Art abseits des Platzes bereichert habe.
„Ich hatte eine sehr angenehme und wertvolle Zeit beim CFC, die wir leider nicht mit dem Klassenerhalt krönen konnten. Mir war in den Gesprächen in den vergangenen Tagen immer wichtig, dass alle Seiten glücklich sind und eine gute Perspektive haben. Ich möchte mich bei allen Fans und Mitgliedern des CFC, aber vor allem auch bei den Verantwortlichen im Verein für die gemeinsame Zeit und respektvolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche dem Chemnitzer FC nur das Beste“, so Patrick Glöckner. Patrick Glöckner übernahm am 22. September 2019 das Amt des Cheftrainers beim Chemnitzer FC. Unter seiner Leitung holte der CFC einen Sechs-Punkte-Rückstand zum rettenden Ufer auf und blieb zwischenzeitlich neun Heimspiele in Folge unbesiegt. Am Ende der Saison fehlten zwei Tore zum Klassenerhalt in der 3. Liga. In insgesamt 31 Spielen in der 3. Liga holte der Chemnitzer FC unter der Leitung von Patrick Glöckner im Schnitt 1,52 Punkte pro Partie.
Viel Zeit bleibt den Himmelblauen bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger nicht. Denn bereits am 08. August steht das Sachsenpokal-Halbfinale bei Inter Leipzig an.