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Chemnitzer Beteiligungs­ge­sellschaft beantragt Insolvenz

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Rund 6.000 Anleger in ganz Deutsch­land bangen um ihr Geld. Sie haben einer Chemnitzer Betei­li­gungs­ge­sell­schaft jeweils 5.000 Euro anver­traut - jetzt hat die Firma Insol­venz angemeldet. Laut Amtsge­richt steht eine Summe von insge­samt 30 Millionen Euro im Raum. Die Oderfelder Betei­li­gungs­ge­sell­schaft befasste sich vor allem mit dem An- und Verkauf von Kunst­ge­gen­ständen. Ein Rechts­an­walt soll jetzt ein Gutachten über die Vermö­gens­ver­hält­nisse erstellen. Die Erste Oderfelder Betei­li­gungs­ge­sell­schaft mbH & Co. KG ist eine sogenannte Stille Gesell­schaft. Den Anlegern war eine Rendite von sieben bis acht Prozent verspro­chen wurden, hieß es. Mit dem Geld sei man auf den Kunst­markt gegangen, um Objekte für Auktionen zu erwerben. Laut Amtsge­richt war die Gesell­schaft zeitlich befristet. Danach sollten das Geld wieder an die Anleger zurück­ge­zahlt werden. Als die Befris­tung im Sommer auslief, hatten die ersten Anleger ihre Ansprüche gericht­lich durch­zu­setzen versucht.