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Chemnitzer Baubürger­meisterin wechselt nach Berlin

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Baubür­ger­meis­terin Petra Wesseler verlässt Chemnitz und wechselt nach Berlin. Die 51-jährige wurde auf Vorschlag von Bundes­bau­mi­nis­terin Barbara Hendricks zur neuen Präsi­dentin des Bundes­amtes für Bauwesen ernannt. Die Behörde betreut mit mehr als 1.200 Mitar­bei­tern die Bauten des Bundes im In- und Ausland. Im Februar soll Petra Wesseler ihr Amt in Berlin antreten. Die Archi­tektin ist seit 2002 Baubür­ger­meis­terin in Chemnitz.„Die Entschei­dung für den Wechsel habe ich mir nicht leicht gemacht“, sagt Petra Wesseler. „Aber diese Chance, auf Bundes­ebene mitzu­ge­stalten und dabei auch meine ganz prakti­sche Erfah­rung aus der Stadt­ent­wick­lung nutzen zu können, ist einmalig. Ich freue mich auf die neue Heraus­for­de­rung, werde Chemnitz aber immer verbunden bleiben.“Petra Wesseler hat in Braun­schweig und Stutt­gart Archi­tektur studiert. Nach ihrer Ausbil­dung für den höheren bautech­ni­schen Verwal­tungs­dienst hat sie seit 1993 in unter­schied­li­chen Funktionen in der Bundes­bau­di­rek­tion – dem heutigen Bundesamt für Bauwesen und Raumord­nung – gearbeitet. Ab 1995 war sie dort als Referats­lei­terin insbe­son­dere für das Auswär­tige Amt sowie weitere Bauten des Bundes in Berlin zuständig. Seit 2002 ist die gebür­tige Westfälin Bürger­meis­terin in Chemnitz und leitet das Dezernat Stadt­ent­wick­lung, Umwelt und Bauen. Petra Wesseler ist u.a. Mitglied im Bau- und Verkehrs­aus­schuss des Deutschen Städte­tages und im Bau-, Umwelt und Verkehrs­aus­schuss des sächsi­schen Städte- und Gemein­de­tages. „Ich danke Petra Wesseler herzlich für ihre mehr als zehnjäh­rige Arbeit in Chemnitz“, sagt Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig. „Sie ist Expertin auf dem Gebiet der Archi­tektur, Stadt- und Raumpla­nung, bringt Erfah­rung in Wettbe­werben und Juryver­fahren mit. Außerdem hat sie beispiels­weise Verfahren wie das Konjunk­tur­pro­gramm II geleitet, dessen Ergeb­nisse an vielen Stellen in Chemnitz zu sehen sind. Für die Zukunft wünsche ich Petra Wesseler alles Gute.“