Chemnitzer Apotheke soll mangelhafte Krebsmedizin hergestellt haben

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Gegen eine Chemnitzer Apotheke wird wegen der Herstellung mangelhafter Krebsmedikamente ermittelt. Wie die Landesdirektion mitteilte, soll sie die Medizin dann an Ärzte für deren Patienten ausgeliefert haben. Bei den Ermittlungen komme es nun darauf an, ob und wie die betreffende Person, die die Medizin herstellte, an der Aufklärung mitwirke.

Der Hinweis auf Unregelmäßigkeiten bei den Dosierungen kam aus der Apotheke selbst, so die Landesdirektion. Wie viele Patienten betroffen sind, ist bislang unklar. Die Medikamente seien individuell hergestellt worden und hätten aufgrund ihrer Mängel nicht die erforderliche Wirksamkeit entfalten können, hieß es.