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Chemnitz wird zentraler Sitz der Landesdirektion

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Chemnitz behält nicht nur seine Landes­di­rek­tion, unsere Stadt wird auch zentraler Sitz der Behörde. Die Stand­orte in Dresden und Leipzig bleiben ebenfalls erhalten. Das gab Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich am Nachmittag bekannt. Das Kabinett hatte heute abschlie­ßend über die Stand­ort­frage beraten. Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig bezeich­nete den Kabinetts­be­schluss für den Haupt­sitz der künftigen Landes­di­rek­tion Sachsen als "wichtigen Erfolg". Sie zeigte sich zugleich davon überzeugt, dass mit der Entschei­dung perspek­ti­visch mehr als nur der Präsi­den­ten­sitz verbunden ist. Wenn es künftig etwa Stellen­an­pas­sungen gebe, habe der Haupt­sitz einer Behörde einen ganz anderen Stand als die Neben­sitze. Diese gibt es in Dresden und Leipzig und damit an den Stand­orten der beiden anderen bisher eigen­stän­digen Direk­tionen. Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus Südwest­sachsen hatten sich zuletzt vehement für Chemnitz stark gemacht. Dass dieser Einsatz sich offenbar gelohnt hat, nannte Ludwig auch einen "Erfolg für das Selbst­be­wusst­sein" der Region. Sie fügte hinzu, dass wichtige Stand­ort­ent­schei­dungen in der Vergan­gen­heit zugunsten von Dresden und Leipzig ausge­gangen seien. Die Region Chemnitz fühle sich nicht nur unter­re­prä­sen­tiert, sie sei es auch tatsäch­lich, betonte Ludwig.

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Barbara Ludwig zur Rolle der Landes­di­rek­tion