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Chemnitz will Parkhäuser für Fahrräder bauen

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Die Stadt Chemnitz und die IG Innen­stadt haben mit einem gemein­samen Projekt den sächsi­schen City-Wettbe­werb „Ab in die Mitte“ gewonnen. Die Idee, in der Innen­stadt mehrere High-Tech-Parkhäuser für Fahrräder zu errichten, wurde vom Freistaat mit 25.000 Euro belohnt. In den wetter­ge­schützten Unter­ständen sollen je 50 Draht­esel Platz finden. Rundherum gibt es Schließ­fä­cher, Fahrrad­schlauch­au­to­maten und Aufla­de­sta­tionen für E-Bikes. Das erste derar­tige Parkhaus soll 2014 an der Jugend­her­berge am Getrei­de­markt entstehen.Das Rad-Parkhaus soll darüber hinaus zum Treff­punkt für Radfah­rer­in­nern und Radfahrer werden. Hier können Innen­stadt-Radtouren und –führungen beginnen sowie Radwan­de­rungen ins Umland.Zum Konzept gehören außerdem auch Radrennen um den „Diamant-Pokal“, mit dem an die 127-jährige Chemnitzer Tradi­tion in der Fahrrad­pro­duk­tion erinnert werden könnte. Als poten­zi­elle Partner konnten bislang eins energie, die Diamant Fahrrad­werke GmbH, die Ströer DSM GmbH, der ADFC Chemnitz sowie die TU Chemnitz gewonnen werden. Den Wettbe­werb „Ab in die Mitte! City-Offen­sive Sachsen“ gibt es seit 2004. Bislang haben über 100 Städte mit über 250 Projekt­ideen daran teilge­nommen. Der Ursprung des Wettbe­werbs liegt in Nordrhein-Westfalen, wo 1999 erstmals 10 ausge­suchte Städte einen solchen Wettbe­werb durch­führten. Heute findet der Wettbe­werb neben Sachsen und Nordrhein-Westfalen auch in drei weiteren Bundes­län­dern statt: Nieder­sachsen, Hessen und Berlin.