Chemnitz will aus der Videoüberwachung kein Geheimnis machen
Für die Videoüberwachung in der Chemnitzer Innenstadt werden derzeit die letzten Kameras installiert. Mehr als 30 Stück sollen es am Ende sein, voraussichtlich in vier Wochen geht die Anlage in Betrieb. Einen genauen Termin gibt es nicht. Die Stadt will sich bei dem Projekt nicht festlegen lassen. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit soll es aber mit der Überwachung losgehen. Hintergrund ist die gestiegene Kriminalität in der Chemnitzer City. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig will parallel dazu auch eine Info-Kampagne starten. Das Ziel sei größtmögliche Transparenz, sagte das Stadtoberhaupt am Dienstag im Rathaus. So soll zum Beispiel ein Film auf der Internetseite der Stadt die Funktionsweise der Kameras erklären. Jeder solle wissen, wie gut er gesehen wird, so Ludwig weiter. Sicherheit und Transparenz müssten zusammengehen.