Chemnitz plant nach Ostern Öffnungen mit Kontaktverfolgung
In Chemnitz könnten nach Ostern erste Geschäfte und Kultureinrichtungen wieder besucht werden. Die Stadt will das mit einem Kontaktnachverfolgungssystem möglich machen. Die dazugehörigen Apps wurden in den vergangenen Tagen ausführlich getestet. Oberbürgermeister Sven Schulze und Sozialbürgermeister Ralph Burghart ziehen jetzt ein positives Fazit.
„Die Testläufe haben gezeigt, dass eine Öffnung von Einrichtungen mit Hilfe von Tests und Kontaktnachverfolgungssystemen funktioniert“, so Burghart. Die Stadt hatte die Abläufe mit Apps und digitale Systemen von den Anbietern Theed, be safe, pass4all und Luca bei mehreren Gelegenheiten getestet, unter anderm bei der Stadtratssitzung und beim Heimspiel der Chemnitzer Basketballer. Bei dem Probelauf wurde auch darauf geachtet, diese Möglichkeiten für Menschen ohne Smartphone zugänglich zu machen.
Burghart sprach von einer guten Perspektive, die aber abhängig von der neuen Verordnung des Freistaates ist. Nur wenn dort die Nutzung dieser Apps verankert wird, kann das System an den Start gehen.
In der Innenstadt gibt es unterdessen immer mehr Möglichkeiten, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. So ist am Freitag ein weiterer Testcontainer an der Ecke Straße der Nationen / Brückenstraße in Betrieb gegangen. Betrieben wird er von der dortigen Apotheke. Außerdem gibt es inzwischen auch ein Testzentrum in der Galerie Roter Turm. Auf der Kino-Ebene kann sich jeder einmal wöchentlich vom Team be.safe kostenlos testen lassen, das bereits ein Testzentrum im Chemnitz Center betreibt.