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Chemnitz plant Kulturhauptstadtjahr 2025

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Nach dem Titelgewinn beginnt Chemnitz mit den ersten Planungen für das Kulturhauptstadtjahr 2025. Dazu will Kulturamtsleiter Ferenc Csák zunächst eine städtische GmbH gründen. „Bis zu 60 Mitarbeiter werden sich in der GmbH um das Festjahr kümmern“, kündigte Csák an.

„Personal und Finanzen sind jetzt die wichtigsten Themen, um die wir uns kümmern. Wir planen mit einem Programmvolumen von insgesamt 50 Millionen Euro“, so der Kulturmanager weiter. Im Mittelpunkt des Programms wird das „Unentdeckte“ stehen. Die Planer setzen auf Industriekultur, Ost-Moderne und die Bergbaugeschichte der Region.

Die zugesagten Gelder von Bund, Freistaat und Stadt versteht Ferenc Csák als Anschubfinanzierung. Um das gesamte Potential des Kulturhauptstadt-Titels ausschöpfen zu können, müssten auch noch jede Menge Sponsorengelder eingeworben werden. 2021 soll es an die konkreten Planungen gehen, schon im Sommer 2022 will die Stadt dann ein „Kleines Kulturhauptstadtjahr“ als Testlauf starten. Das endgültige Programm soll bis Mitte 2024 stehen.

Die alte Hartmann-Fabrikhalle wird im Festjahr zum Besucherzentrum, zum sogenannten „Welcome-Center.“ In das Gebäude an der Fabrikstraße soll außerdem auch das Organisationsteam einziehen. „Bei der Planung und Vorbereitung des Festjahres bauen wir auf die Unterstützung der gesamten Region. Denn der Kulturhauptstadt-Titel gilt für ganz Sachsen“, so Ferenc Csák weiter. „Das Ganze wird nur ein voller Erfolg, wenn sich so viele wie möglich aktiv daran beteiligen.“