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Chemnitz muss deutlich mehr für Sozialhilfe ausgeben

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Der Chemnitzer Stadtrat hat in seiner aktuellen Sitzung zusätzliche Mittel für die Sozialhilfe beschlossen. Insgesamt werden weitere 16 Millionen Euro benötigt. Nach Aussage von Sozialbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky liegt das unter anderem daran, dass immer mehr Menschen in Chemnitz nicht krankenversichert sind – hauptsächlich Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Hinzu kommen noch Kosten für Unterkunft und Erstausstattung der Wohnung. Die Stadt hatte ursprünglich nicht mit solch hohen Kosten gerechnet. Man hatte wohl gehofft, dass die Flüchtlinge recht schnell wieder in ihre Heimat zurückkehren.