Chemnitzer Impfzentrum zieht erste positive Bilanz

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Eine Woche nach der Öffnung des Chemnitzer Impfzentrums zieht das Deutsche Rote Kreuz ein positives Fazit. Der Betrieb sei gut angelaufen, sagte uns der Leiter der Einrichtung, Rene Illig. Alle zur Verfügung stehenden Dosen wurden verimpft. Täglich konnten so 178 Impfungen verabreicht werden. Zunächst waren medizinisches Personal und Pflegekräfte an der Reihe, in der zweiten Wochenhälfte auch über 80-Jährige.

Der vorhandene Impfstoff reicht noch eine Woche. Damit können auch alle Termine für eine Zweitimpfung eingehalten werden. Wie es danach weiter geht, ist noch unklar. Denn momentan gibt es Lieferengpässe beim Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer. Sachsen kann daher vorerst keine neuen Termine für Impfungen über das Anmeldeportal vergeben.

Am Montag hatte der Freistaat noch einmal rund 34.000 Impfdosen erhalten, damit sollen die bereits vereinbarten Termine in den Pflegeheimen und Impfzentren abgesichert werden.

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