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CFC verschenkt Sieg erneut

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Der Chemnitzer FC hat erneut einen Sieg in letzter Sekunde noch herge­geben. Vor 3.150 Zuschauern im Stadion an der Gellert­straße spielte der CFC gegen Preußen Münster nur 2:2 Unent­schieden. Nur, weil die Himmel­blauen bis zur 73. Minute noch mit 2:0 führten. Der Ausgleich fiel dann wie in der Vorwoche in Babels­berg erst in der Nachspiel­zeit.Zwei schnelle Tore bei dichtem Schnee­treibenAuf zwei Position stellte Trainer Gerd Schäd­lich sein Team im Vergleich zum 1:1 in Babels­berg um. Für den Makarenko und den gelb-gesperrten Stenzel rückten le Beau und Landeka in die Startelf. Bei dichtem Schnee­ge­stöber hätte der Start in die Partie für den CFC dann auch nicht besser laufen können. Keine drei Minuten waren gespielt, da zeigte Schieds­richter Siebert schon auf den Punkt - Elfmeter für die Himmel­blauen! Anton Fink wurde vom gegne­ri­schen Schluss­mann Masuch im Sechzehner gefoult. Zum fälligen Straf­stoß trat der Angreifer dann selbst an und verwan­delte sicher zur Füchrung. Der CFC versuchte sofort nachzu­legen. In der 14. Spiel­mi­nute kam erneut Fink zur Torchance, doch Masuch konnte parieren. Beim anschlie­ßenden Eckball war er dann aber machtlos. Landeka brachte den Ball ins Zentrum, wo Silvio Bankert den Ball per Kopf über die Linie drückte.Viele Abspiel­fehlerMit der Zwei-Tore-Führung ließen es die Hausherren dann etwas ruhiger angehen. Die Gäste übernahmen nun das Kommando. Jedoch war die Partie jetzt aufgrund der widrigen Bedin­gungen von sehr vielen Abspiel­feh­lern geprägt. Ein knostruk­tives Kombi­na­ti­ons­spiel war nicht möglich. Nur einmal wurde es knapp vor dem CFC-Gehäuse von Philipp Pentke. In der 21. Minute strich ein Kopfball von Königs knapp am Pfosten vorbei. Mit dem 2:0 ging es dann in die Pause.Ausgleich in letzter SekundeDie Halbzeit­pause dauerte etwas länger, damit die Helfer den Rasen weites­ge­hend vom Schnee befreien konnten. Die Gäste wurden offen­siver und drängten auf den Anschluss­treffer, ohne aber ernst­haft Gefahr auszu­strahlen. Dafür wurde es dann vor dem Münste­raner Tor wieder eng. Sascha Pfeffer wurde in der 59. Minute von Fink bedient. Sein Schuss konnte aber noch gerade geblockt werden. Es war eine äußerst kampf­be­tonte Partie, in der die Gäste in der 73. Minute dann verkürzen konnten. Königs war nach einer Flanke per Kopf zur Stelle - nur noch 2:1 für den CFC.  In der Schluss­phase drängte Münster dann noch weiter auf den Ausgleichs­treffer. Die Himmel­blauen dagegen wehrten sich mit allen Mitteln und das ging bis kurz vor dem Ende auch gut - aber eben nicht bis zum Abpfiff. In der vierten Minute der Nachspiel­zeit stand Bischoff im Chemnitzer Abwehr­zen­trum goldrichtig und musste nur noch den Fuß reinhalten. Beim 2:2 blieb es dann auch.Über den gesamten Spiever­lauf gesehen ein gerechtes Remis. Für den CFC dennoch bitter, denn wie in der vergan­genen Woche in Babels­berg fällt der Ausgleich erst in der Nachspiel­zeit.