CFC unterliegt Dynamo im DFB-Pokal
Der CFC ist in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Himmelblauen unterlagen am Abend vor heimischer Kulisse Dynamo Dresden mit 0:3. Die Gäste waren in der 32. Minute in Führung gegangen und erzielten noch in der ersten Halbzeit das zweite Tor. Für den dritten Treffer sorgte CFC-Verteidiger Christoph Buchner durch ein Eigentor. Die Partie sahen rund 16.000 Zuschauer. Für eine ungeplante Spielunterbrechung sorgten mehrere Chaoten in den Chemnitzer Fanblöcken, als sie das Stadion an der Gellertstraße mit bengalischem Feuer minutenlang in Rauch hüllten. Weil das Dresdner Tor nicht mehr zu sehen war, unterbrach Schiedsrichter Markus Schmidt die Begegnung in der 58. Spielminute für vier Minuten. Zudem pöbelten Chemnitzer Anhänger gegen Dresdens afrikanischen Stürmer Poté mit rassistischen Äußerungen. "Das hat mit Fußball nichts zu tun. Wir sind hier beim Sport und nicht im Zirkus", sagte der Stürmer aus Benin.Für das brisante Sachsen-Derby herrschten von Anfang an verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Rund 150 Anhänger der Dresdner wurden an der Autobahnausfahrt Chemnitz-Ost von der Polizei festgehalten und gelangten erst in der 34. Minute ins Stadion. Nach dem Spiel gab noch einen Zwischenfall am Thomas-Mann-Platz. Dort wurden fünf Dynamo-Anhänger auf ihrem Weg zum Auto von CFC-Fans angegriffen. Die Dresdner sollten einen Schal und ein T-Shirt herausgeben. Als sie sich weigerten, wurden sie verprügelt. Zwei 22-Jährige Dynamo-Fans wurden verletzt.