CFC unter Druck: Sieg muss her
An der Chemnitzer Gellertstraße stehen die Zeichen auf Sturm. Nach zwei Niederlagen in Folge und nur noch vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang muss der Chemnitzer FC unbedingt in die Erfolgsspur zurück, um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller der 3. Liga abzustürzen. "Wir brauchen in unserer aktuellen Situation nicht viel herumreden. Bei dem Tabellenstand müssen bei uns allen die Antennen nach oben zeigen", sagte CFC-Sportdirektor Stephan Beutel vor dem Heimspiel am Freitag gegen den starken Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Vor allem die 2:5-Pleite am vergangenen Wochenende bei Holstein Kiel stößt den Verantwortlichen bitter auf. "Trainer und Mannschaft müssen beweisen, das die deutliche Niederlage nur ein Ausrutscher war", fordert CFC-Präsident Mathias Hänel und findet bei den Protagonisten augenscheinlich offene Ohren. "Jeder kann die Tabelle lesen. Wir müssen jetzt höllisch aufpassen, um nicht weiter abzurutschen. Deshalb müssen wir uns jetzt ganz schnell zusammenraufen", sagte Kapitän und Torjäger Anton Fink. Angesichts der sportliche Talfahrt haben die Sachsen in der Winterpause aufgerüstet. Gleich sechs neue Leute kamen, acht Spieler sind gegangen. Ob ein Volltreffer unter den Neuen ist, weiß man noch nicht. Gegner Magdeburg schon. Der von Hannover 96 verpflichtete Sebastian Ernst schoss die Elbestädter zum Jahresauftakt zum 2:1 in Halle und war auch beim 1:1 gegen Werder Bremen II einer der Aktivposten im seit sechs Spielen ungeschlagenen Team von Trainer Jens Härtel. (dpa)