CFC-Trainingslager Tag 5 & 6
Der fünfte und sechste Tag im Trainingslager des Chemnitzer FC fokussierte sich auf eines: das zweite Testspiel. Da der türkische Verein Caykur Rizespor das geplante Spiel am Dienstag kurzfristig absagte, suchte man schnell nach einem Ersatz.Doch bis ein geeigneter Gegner gefunden war, musste das Trainerteam den Trainingsplan umstellen. Die Spieler sollten in der Vormittagseinheit am Dienstag eigentlich nur einfache Laufübungen absolvieren. Letztlich nutzte man die Gelegenheit, um per Elfmeterschießen auszulosen, wer am Freitag den Grillmeister spielen darf.Am Nachmittag spielte man dann, statt gegen Rizespor, eben 11 gegen 11 auf dem eigenen Gelände. Und zum Abschluss stellten sich die Jungs zum Elfmeterschießen auf, ehe es zurück ins Hotel ging.Im Verlauf des Tages war ein neuer Gegner für Mittwoch gefunden: die Kim Grant International Football Academy. Eine Vereinigung für vereinslose Spieler. Doch Fußball können sie allemal spielen, so siegten sie erst vor wenigen Tagen gegen den tschechischen Erstligisten Slavia Prag.Bei sommerlichen Temperaturen im nicht weit vom Hotel gelegenen Ulrichsberg kamen die Himmelblauen am Mittwoch gegen das Team Kim Grant nicht über ein 2:2 Unentschieden hinaus.In der zweikampfbetonten und bissigen Partie dominierten die Chemnitzer das Spiel, konnten durch feine und durchdachte Spielzüge überzeugen. Das, was im Training geübt worden ist, konnte über weite Strecken umgesetzt werden. Nur die Chancenverwertung ist zu bemängeln. Nach zwei Torschüssen durch den Testspieler Adrien Valente, die zu jeweils einem Tor hätten führen müssen, versenkte Anton Fink in der 21. Minute per Freistoß das Leder ins Netz.Kurz vor der Pause markierten die Gäste dann jedoch den Ausgleich und alles war wieder auf Anfang.In der 66. Minute konnten die vereinslosen Spieler das Blatt sogar wenden. Erzielten durch einen Foulelfmeter, verursacht durch Testspieler Carles Martinez, die Führung zum 2:1.Doch der CFC ließ sich nicht beirren, behauptete immer wieder den Ball und setzte gute Akzente im Umschalten und im Spiel nach vorn, was 10 Minuten später für das 2:2 sorgte. Anton Fink flankt über rechts in den 16er, wo Nils Röseler per Kopf trifft.Sicherlich hätte das Spiel zu einem klaren Sieg für die Himmelblauen führen sollen. Cheftrainer Karsten Heine ist trotzdem zufrieden mit den gezeigten Spielzügen, die sogar besser funktionierten als beim 4:1 Sieg gegen den ersten Testgegner FC Blau-Weiß Linz.