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CFC scheitert in zweiter Pokalrunde

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Der CFC ist im DFB-Pokal ausge­schieden. Gegen den Tabel­len­letzten der Fußball­bun­des­liga unter­lagen die Himmel­blauen am Diens­tag­abend mit 0:2. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte das Team von Trainer Karsten Heine vor den 10.161 Zuschauern eine tolle kämpfe­ri­sche Leistung, belohnte sich aber mal wieder nicht. Am Ende kann der CFC dennoch mit erhobenem Haupt aus dem Spiel gehen.Für die Chemnitzer erfüllten sich die Hoffnungen auf einen erneuten Coup wie in der ersten Runde beim 10:9 nach Elfme­ter­schießen gegen Werders nächsten Bundes­liga-Gegner Mainz 05 nicht. Der Dritt­liga-Vierte konnte vor 10 161 Zuschauern die Verun­si­che­rung der Bremer zu selten nutzen. Außerdem hatte CFC-Torhüter Philipp Pentke einen schwa­chen Tag.Kurz nach Spiel­be­ginn hatte der CFC die erste dicke Chance. Doch Reagy Ofosu vergab die Großchance der Chemnitzer. Die Bremer brauchten eine Viertel­stunde, um sich gegen den Außen­seiter ein Überge­wicht zu erspielen. Dabei zeigte Werder insge­samt die reifere Spiel­an­lage, ohne großartig Torge­fahr auszu­strahlen. Di Santo (16.) prüfte erstmals mit seinem Drehschuss CFC-Keeper Pentke. Wenige Minuten später erlitt der argen­ti­ni­sche Stürmer eine Kopfver­let­zung. Die Wunde wurde getackert, anschlie­ßend spielte di Santo mit einem Turban weiter. Die Chemnitzer hielten kämpfe­risch dagegen und versuchten mit Flach­pass­spiel die schlech­teste Bundes­liga-Abwehr in Verle­gen­heit zu bringen - und hatten beinahe Erfolg. In der 28. Minute hämmerte Anton Fink aus rund 20 Metern gegen den Pfosten des Gäste-Tores.Umso bitterer aus Sicht des Teams von Trainer Karsten Heine die Bremer Führung, nach einer von Werder schon lange mehr gezeigten schönen Kombi­na­tion zwischen dem auffäl­ligen Izet Hajrovic und Bartels. In der Folge­zeit wurden die Bremer allmäh­lich sicherer - und wären beinahe nach einem Fehler von Pentke noch vor der Pause zum 2:0 gekommen. Der Torwart ließ eine Flanke von Hajrovic durch die Hände gleiten, Marc Endres rettete auf der Linie.Doch kurz nach dem Wechsel konnte niemand mehr einen weiteren Pentke-Patzer ausbü­geln. Einen schwa­chen Pass des Keepers nahm Werders Clemens Fritz auf. Dieser spielte di Santo frei, der nicht lange fackelte. Von da an kontrol­lierten die Bremer endgültig das Geschehen und hätten die Partie frühzeitig entscheiden können. Den Chemnitzer fiel nicht viel ein, um doch noch ein Wunder zu schaffen.(dpa)