CFC scheidet nach großem Pokalfight aus
Der Chemnitzer FC ist nach großem Kampf im DFB-Pokal gescheitert. Die Himmelblauen mussten sich gegen den VfB Stuttgart mit 1:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Vor 17.145 Zuschauern ging der CFC durch Benjamin Förster nach 73 Minuten in Führung und schnupperte an der Überraschung. Doch Martin Harnik bewahrte Stuttgart schließlich vor einer Blamage. Der Stürmer erzielte alle drei Treffer für den VfB. Der Österreicher rettete Stuttgart erst in die Verlängerung. Dann sorgte er mit zwei Toren in dieser Verlängerung für die Entscheidung.Die vielleicht entscheidende Szene der Partie ereignete sich in der 95. Minute. Andreas Richter hatte sich im Zweikampf mit Pavel Pogrebnyak verschätzte, dann hielt der CFC-Kapitän den Russen auf seinem Weg zum Tor fest. Die Folge: Rot wegen Notbremse. Der CFC zeigte dennoch eine starke und couragierte Leistung. Vor allem in der 2.Halbzeit war kein Klassenunterschied zu erkennen. Die Spieler wurden nach dem Schlusspfiff von den Fans gefeiert. In der Regionalliga treten die Chemnitzer am Sonntag um 13.30 Uhr beim 1. FC Magdeburg an.
Bereits vor Spielbeginn hatten sich rund 140 Stuttgarter Fans am Schlossteich eine Auseinandersetzung mit der Polizei geliefert. Sie zündeten ein Feuerwerk und bewarfen die Beamten mit Gegenständen. Die Randalierer wurden in Gewahrsam genommen und zurück bis zur Landesgrenze begleitet. Zu weiteren Ausschreitungen kam es nicht.