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CFC-Krise sorgt für Beben im Stadtrat

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Das Perso­nal­chaos beim CFC lässt auch die Stadt­räte aufschre­cken. Die derzei­tige Außen­dar­stel­lung des Clubs sei verhee­rend, wettert Detlef Müller von der SPD. Jeder Klein­gar­ten­verein sei besser aufge­stellt. Das derzei­tige Agieren der Führungs­riege trägt laut Müller auch nicht dazu bei, verlo­renes Vertrauen wieder­zu­ge­winnen. "Wir müssen jetzt abglei­chen, ob unser Stadt­rats­be­schluss zur Finanz­hilfe an den Club mit den getrof­fenen Entschei­dungen konform geht" so Müller. Die Situa­tion sei schwierig und undurch­sichtig. Die Grünen sind entsetzt. Mit dem neuen Stadion habe der Größen­wahn beim CFC begonnen, kriti­siert Frakti­ons­chef Thomas Lehmann. Dass sei jetzt die Quittung dafür. Lehmann ist entsetzt darüber, dass der CFC einen Großsponsor im Vorstand einfach vor die Tür setzt. Er fürchtet negative Auswir­kungen auf die gesamte Stadt. "Alle zusammen müssen jetzt nach einer Lösung suchen, sonst spielt der CFC bald in der Oberliga" so Lehmann weiter. Der Aufsichtsrat des CFC hatte dem Chef von eins-Energie Herbert Marquard das Vertrauen entzogen. Damit ist der Energie­ver­sorger in keinem Kontroll­gre­mium des Vereins mehr vertreten. Das war aller­dings Bedin­gung für die millio­nen­schwere Finanz­hilfe von eins an den CFC. Die Stadt­ver­wal­tung wollte sich nicht zu den Vorgängen beim Chemnitzer FC äußern.