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CFC-Insolvenzverwalter stellt Sanierungsplan vor

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Der Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC, Klaus Siemon, hat ein Konzept zur Sanierung des Fußballclubs vorgelegt. Er rechnet im Juli mit der Eröffnung des Verfahrens, im August soll es eine Gläubigerversammlung geben. Die Hauptursache für die Insolvenz sieht Siemon in dem Vertrag mit dem Vermarkter Infront. Die von der Firma versprochenen Werbeeinnahmen seien größtenteils ausgeblieben, im Gegenzug habe sich Infront allerdings regelmäßig hohe Provisionen gesichert. Zu hohe Spielergehälter und hohe Stadionkosten sieht Siemon nicht vordergründig als Insolvenzursache. Der Chemnitzer FC will trotz des am 10. April eingereichten Insolvenzantrages die Saison in der 3. Fußball-Liga zu Ende spielen. Durch die Insolvenzgeldvorfinanzierung sei sichergestellt, dass der Spiel- und Geschäftsbetrieb fortgesetzt werden kann, so Siemon. Über die genaue Höhe der Verbindlichkeiten konnte Siemon keine Angaben machen. Dies sei spätestens zur Gläubigerversammlung im August möglich. Die Versammlung beschließt, ob der Geschäftsbetrieb fortgesetzt und ob ein Insolvenzplan erstellt wird. Voraussichtlich im Oktober solle über den Insolvenzplan abgestimmt werden.

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