CFC gelingt himmelblaues Pokalwunder
Der CFC hat die Sensation geschafft und steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals! Die Himmelblauen bezwangen am Freitagabend den Bundesligisten Mainz 05 mit 10:9 nach Verlängerung und Elfmeterschießen. Das alles entscheidende Tor für die Chemnitzer erzielte Kapitän Anton Fink. Nach der regulären Spielzeit hatte es zunächst 3:3 gestanden, nach der Verlängerung 5:5. Die Pokalsensation im Stadion an der Gellertstraße hatten mehr als 10.000 Zuschauer verfolgt.Zum Spiel...Der CFC war von Beginn an gut im Spiel, wollte den Schwung aus den guten Partien in der 3. Liga mitnehmen. Vor allem durch ein gute Pressing fiel das Team von Trainer Karsten Heine auf. Allerdings war es dann doch der Bundesligist, der seine erste echte Torchance auch gleich nutzen konnte. In der 25. Minute landete ein zu kurz geratener Klärungsversuch beim Mainzer Zimling, der die Kugel aus 17 Metern im Tor versenkte. Philipp Pentke war chancenlos.Wie gut der CFC in diesen Tagen drauf ist, zeigte sich kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit. Marco Kehl-Gomez scheiterte allerdings aus spitzem Winkel. Besser machten es erneut die Mainzer in der 49. Minute. Shinji Okazaki erhöhte auf 0:2 aus Sicht des CFC. Die Himmelblauen zeigten sich erneut wenig geschockt und spielten ihren Stiefel weiter. Und sie wurden belohnt. Innerhalb von nur drei Minuten glichen die Chemnitzer den Rückstand durch zwei Tore von Kapitän Anton Fink wieder aus - 2:2. Der CFC hatte nun Oberwasser, verpasste aber den dritten Treffer nachzulegen. Das machten dafür die Gäste. Koo traf zum 2:3. Das sollte aber noch immer nicht der Schlusspunkt für einen historischen Fußballabend werden. Kurz vor dem Abpfiff bot sich noch einmal die Chance. Marcel Hofrath spielte die Kugel von links quer in den Mainzer Sechzehner, wo Nico Bungert den Ball im eigenen Tor versenkte - 3:3 und Verlängerung! Doppelte Führung verspieltKeine drei Minuten waren in dieser Verlängerung gespielt, da klingelte es schon wieder. Nur diesmal konnte der CFC in Führung gehen. Markus Ziereis kam im Fünfmeterraum völlig frei zum Kopfball und hatte keine Mühe den CFC mit 4:3 in Führung zu köpfen. Diese hielt aber auch nur sechs Minuten, bis Bungert seinen Fehler wieder gut machte und zum 4:4 traf. Die Zeit in der Verlängerung verging und es war fast klar: Wer den nächsten Treffer macht gewinnt die Partie! Denkste! In der 119. Minute brachte Marco Kehl-Gomez die Himmelblauen mit 5:4 in Front, nur sollten noch zwei Minuten Nachspielzeit folgen. Und die nutzten die Gäste leider zum neuerlichen Ausgleich. Geis versenkte den Ball nach schwachem Abschlag von Pentke von der Mittellinie aus im Chemnitzer Kasten. Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen.Pentke und Fink werden zu HeldenBeide Teams nominierten fünf Schützen, von denen jeweils die ersten Beiden trafen. Dann kam der große Moment des Philipp Pentke, der den Elfmeter von Jara parieren konnte. Im Gegensatz zu den Gästen war der CFC vom Punkt eiskalt und so verwandelte schließlich Anton Fink den entscheidenden Elfmeter zum umjubelten Überraschungssieg.