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CFC fordert schnelle Aufklärung der Krawalle in Hamburg

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Nach den schweren Ausschrei­tungen beim Auswärts­spiel gegen FC St. Pauli drängt der Chemnitzer Fußball­club auf eine schnelle Aufklä­rung der Vorfälle. Noch in dieser Woche soll es Krisen­ge­spräche mit der Hamburger Polizei sowie den Fan- Vertre­tern beider Fußball­ver­eine geben. Gleich­zeitig kündigte Sven-Uwe Kühn vom CFC Konse­quenzen gegen die Randa­lierer an. Dabei kämen vor allem Haus- und Stadi­on­ver­bote in Frage. Zugleich betonte Kühn, dass die Anhänger des CFC bislang nicht als Randa­lierer auffällig geworden sind. Die Vorfälle in Hamburg seien eine „Ausnah­me­er­schei­nung“ gewesen.Bei den Krawallen rund um das Regio­nal­li­ga­spiel am Samstag hatte die Polizei nach eigenen Angaben 55 Fans in Gewahrsam und neun vorläufig festge­nommen. Mehr als 500 Polizisten waren im Einsatz, zwei wurden leicht verletzt. Während des Spiels hatten Zuschauer aus dem Chemnitzer Fanblock die St.-Pauli-Fans mit rechten Parolen provo­ziert und mit Feuer­werks­kör­pern für eine Spiel­un­ter­bre­chung gesorgt. Die Ausein­an­der­set­zungen setzten sich nach dem Spiel fort.