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CFC ergreift nach Randale beim Pokalspiel erste Maßnahmen

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Der Chemnitzer FC hat in den vergan­genen Tagen die Gescheh­nisse zum Pokal­spiel gegen Dynamo Dresden intensiv ausge­wertet und folgende, erste Schritte einge­leitet: 1. Die Stadi­o­nord­nung des Chemnitzer FC wird kurzfristig überar­beitet und entspre­chende Konkre­ti­sie­rungen vorge­nommen, wie z.B. hinsicht­lich des äußeren Erschei­nungs­bildes von Stadi­on­be­su­chern. Hierzu zählen insbe­son­dere Kleidung, sicht­bare Tattoos und Körper­schmuck mit rassis­ti­schen und extre­mis­ti­schen Hinter­grund. 2. Dem bisher durch die Polizei ermit­telten Täter wurde ab sofort ein bundes­weites Stadi­on­verbot in derzeit maximal mögli­cher Höhe von 3 Jahren ausge­spro­chen. Der Verein behält sich vor, nach Ablauf dieses Stadi­on­ver­botes ein Hausverbot von maximaler Dauer auszu­spre­chen. Gleich­zeitig wird der Chemnitzer FC nach Abschluss der polizei­li­chen Ermitt­lungen zivil­recht­liche Schritte gegen den Täter einleiten und maximal mögliche Regress­an­sprüche durch­setzen. Gleiches trifft auf gegebe­nen­falls des Weiteren ermit­telte Täter zu. 3. Der Chemnitzer FC steht vorbe­haltlos und im vollen Umfang hinter dem vom DFB, DFL und den Vereinen verab­schie­deten Verhal­tens­kodex und wird diesen mit aller Konse­quenz durch­setzen. Über weitere Maßnahmen bzw. Aktivi­täten werden wir konti­nu­ier­lich infor­mieren.