CDU hinterfragt Kosten für Open-Air-Ausstellung
Die umstrittene Freiluftaustellung „Gegenwarten“ gerät zunehmend in die Kritik. Nicht nur die Objekte stoßen bei vielen Chemnitzern auf Ablehnung und Unverständnis - auch die Kosten werden hinterfragt.
Die CDU-Ratsfraktion hat nachgehakt und aus dem Rathaus erfahren, dass allein für das versenkte Auto im Schloßteich 16.000 Euro ausgegeben wurden. Die Holzbrücke ohne Funktion an der Brückenstraße hat 32.000 Euro gekostet, für die Antifa-Schau in den Kunstsammlungen haben die Künstler rund 24.000 Euro erhalten.
Im Schillerpark liegt ein überdimensionaler symbolischer Darm von Karl Marx - für 23.800 Euro. Genausviel Geld wurde für die lebensgroße Drückfigur am Johannisplatz ausgegeben, die inzwischen vom Sockel gefallen ist.
Die Gesamtkosten für die Open-Air-Ausstellung beziffert die Stadt auf knapp 900.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte über das Kulturhauptstadt-Budget sowie mit Fördermitteln, unter anderem von der Kulturstiftung des Bundes.