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Campingplatz lockt internationale Gäste in die Stadt

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Der Camping­platz in Raben­stein blickt auf eine erfolg­reiche Saison zurück. Trotz des durch­wach­senen Wetters kamen in diesem Jahr bis jetzt rund 4.000 Gäste - genauso viele wie im letzten Jahr. Die Camper zieht es aus allen Himmels­rich­tungen in unsere Stadt: vom Holländer mit Wohnmobil über Skandi­na­vier auf der Durch­reise bis hin zu Stamm­gästen aus Neusee­land ist alles dabei. Während der Fußball-WM sei sogar eine Reise­gruppe aus Südafrika da gewesen, so Betreiber Jens Arnold. Die 20 Camper wollten offenbar dem Trubel in ihrem Heimat­land entfliehen. Aber auch immer mehr Familien aus Sachsen entde­cken den Platz für einen Kurzur­laub in der Region. Nach Ansicht von Jens Arnold könnte man die Besucher­zahlen noch steigern. Dazu bräuchte es aller­dings die Unter­stüt­zung der Stadt. Von der fühlen sich die Betreiber des Camping­platzes in Raben­stein im Stich gelassen. Die Anlage sei aufgrund der schlechten Beschil­de­rung kaum zu finden, kriti­siert Arnold. Von der "Freizeit­re­gion Raben­stein" sei zum Beispiel an der Autobahn­ab­fahrt Limbach-Oberfrohna nichts zu lesen. Außerdem gebe es auf der Homepage der Stadt keinerlei Hinweise auf den Chemnitzer Camping­platz - statt­dessen landet man bei den Greifen­steinen und den Geyri­schen Teichen. Viele Camper finden den Platz deshalb nur über Mundpro­pa­ganda.

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Camping­platz­be­treiber Jens Arnold kriti­siert die mangelnde Unter­stüt­zung der Stadt