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Bundesregierung investiert weiter in Sächsische Mikroelektronik

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Sachsen Mikro­elek­tro­nik­un­ter­nehmen könnten von einem neuen Förder­pro­gramm der Bundes­re­gie­rung profi­tieren. Bundes­for­schungs­mi­nis­terin Johann Wanka kündigte ein 400 Millionen Euro teures Programm bis zum Jahres­ende an. Die Entwick­lung der Mikro­elek­tronik sei eine natio­nale Aufgabe, sagte sie bei ihrem gemein­samen Besuch mit Bundes­kanz­lerin Angela Merkel in Dresden. Man werde sich weiter engagieren, damit die Stellung der sächsi­schen Mirko­elek­tro­nik­stand­orte insbe­son­dere der Dresdner, Freiberger und Chemnitzer Region weiter erhalten bleibt, so Wanka.Bundes­kanz­lerin Angela Merkel war am Dienstag auf Kurzbe­such in der Landes­haupt­stadt. Sie war zu Gast im Fraun­hofer-Institut – außerdem bei den Halbleiter-Unter­nehmen Infineon und Global­foundries. Begleitet wurde Merkel von Minis­ter­prä­si­dent Tillich und Bundes­for­schungs­mi­nis­terin Wanka. Dresden ist nach Branchen­an­gaben Europas größter Mikro­elek­tro­nik­standort. Jeder zweite in Europa gefer­tigte Chip kommt inzwi­schen aus Dresden.