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Bürgerbegehren gegen Stadtwerke-Fusion gescheitert

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Das von der FDP angestrebte Bürger­be­gehren gegen die Fusion der Stadt­werke mit Erdgas Südsachsen ist geschei­tert. Die Liberalen konnten in den vergan­genen zwei Monaten nur insge­samt knapp 6.000 Stimmen sammeln. Nötig gewesen wären 10.000. Jetzt ist die Frist für die Aktion abgelaufen. FDP-Stadtrat Andreas Schmalfuß wertet die Aktion trotzdem als Erfolg. "Unser Dank gilt allen Chemnit­zern, die unser Bürger­be­gehren unter­stützt haben. Jedes Bürger­be­gehren ist gelebte Demokratie. Und es ist das gute Recht der Bürger, ihre Stimme zu erheben und Politik aktiv mitzu­ge­stalten." Die Chemnitzer hätten dieses Recht genutzt, so Schmalfuß weiter, auch wenn die erfor­der­liche Zahl von Unter­schriften nicht erreicht worden sei. Die FDP wollte die Chemnitzer über die Fusion der beiden Energie­ver­sorger entscheiden lassen. Sie befürchtet, daß die Stadt durch den Zusam­men­schluß ihr Mitspra­che­recht unter anderem bei der Preis­ge­stal­tung aus der Hand gibt.

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