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Bündnis macht auf fehlende Radwege aufmerksam

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Chemnitz muss mehr für Radfahrer tun. Das fordert ein neu gegründetes Bündnis, das sich der Verkehrswende widmet. Mit einer Kreide-Aktion wollen die Radler heute auf Mängel und Missstände in der Stadt hinweisen. Anlass ist der europäische Tag des Fahrrads.

Dort, wo ein Radweg fehlt oder abrupt endet, wird die Stelle mit einem Schriftzug markiert. Die gefährlichen Punkte soll die Stadt in Angriff nehmen, um die Sicherheit für den Radverkehr zu erhöhen, so die Initiatoren. Dann würden noch mehr Chemnitzer auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen.

„Es ist nicht viel Beschäftigung mit dem Thema Verkehr nötig, um festzustellen: Chemnitz ist eine Stadt, die für Autos gebaut ist. Das Auto dominiert das öffentliche Stadtbild stark und sichere Radinfrastruktur wie Radwege, Fahrradampeln und sichere Fahrradparkplätze sind Mangelware beziehungsweise gar nicht vorhanden“, heißt es in einer Mitteilung.

Das Verkehrswendebündnis umfasst u.a. Umweltverbände, Verkehrsverbände, Fahrgastverbände sowie Organisationen, Initiativen und Privatpersonen, die sich in und um Chemnitz mit dem Thema Verkehr beschäftigen.