Brühl-Pläne müssen überarbeitet werden
Schwerer Rückschlag für die Entwicklung des Brühls: die geplante Karreebebauung an der Ecke Georgstraße/ Mühlenstraße ist vom Tisch. Der Grund: die Stadt wird auf der Freifläche ein riesiges unterirdisches Sammelbecken für Regenwasser errichten. Der Bau sei zwingend notwendig, heißt es aus dem Rathaus. Alternative Standorte gebe es nicht. Zwar wurde unter anderem auch der Stumpf der Brückenstraße in Erwägung gezogen, aus Kostengründen aber wieder verworfen. Die jetzigen Regenüberlaufbecken entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die Umweltbehörden haben der Stadt bereits Auflagen erteilt. Das Becken mit insgesamt acht unterirdischen Kammern und einem Volumen von 4.000 Kubikmetern soll bis 2017 stehen. Mehr als 12 Millionen Euro sollen in das Projekt investiert werden. Mit dieser Dimension wird es das größte Regenüberlaufbecken im Stadtgebiet, was laut Rathaus allerdings auch erhebliche Konflikte birgt, vor allem mit Blick auf die Entwicklung des benachbarten Brühls. Weil aus dem Becken auch Teile nach oben herausragen, ist eine Bebauung des darüberliegenden Geländes an der Mühlenstraße ausgeschlossen. Dem Brühl-Konzept von Speer & Partner zufolge sollten dort eigentlich wieder Häuser gebaut werden.