Brückenschäden bereiten Tiefbauamt Kopfzerbrechen
Eine marode Brücke auf der Neefestraße könnte bald zum Problem für die wichtige Verkehrsader werden. Es geht um die Abfahrt am Neefepark, ein erst etwa 30 Jahre altes Bauwerk. Das Chemnitzer Tiefbauamt hat die Brücke untersuchen lassen. Dazu wurde ein sogenannter Nebelkammertest durchgeführt.
Dabei kam heraus, dass es bei den verwendeten Baustoffen eine chemische Reaktion gibt: den sogenannten Betonkrebs. Er zerfrisst das Bauwerk nach und nach und gefährdet die Tragfähigkeit. Die Sicherheit für den Verkehr ist so langfristig nicht mehr gegeben. Die Brücke, die auch die Zufahrt zum Gewerbegebiet an der Neefestraße ist, sollte eigentlich saniert werden. Jetzt steht allerdings auch ein Neubau zur Debatte, sagte uns Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk. Ende des Jahres soll darüber entscheiden werden.
Fakt ist, das gesamte Projekt muss neu geplant werden. Vor 2023 ist nicht mit einem Baubeginn an der Neefestraße zu rechnen. Das hängt auch damit zusammen, dass es derzeit keine Fördermittel gibt. Ebenfalls auf Eis liegen in diesem Zusammenhang die Erneuerung der Fahrbahn und der Bau einer neuen verlängerten Einfädelspur auf der Neefestraße Richtung Südring.
