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Brücke an der Hartmannstraße kann weitergebaut werden

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Nach der Abriss­ge­neh­mi­gung für das denkmal­ge­schützte Haus an der Hartmann­straße will die Stadt so schnell wie möglich mit den Arbeiten beginnen. Danach kann auch endlich an der Brücke über die Chemnitz weiter­ge­baut werden. Die Landes­di­rek­tion hatte gestern Grünes Licht für den Abbruch gegeben. Begrün­dung: die Stand­si­cher­heit des Gebäudes ist nicht gewähr­leistet. Die Behörde beruft sich auf das Gutachten eines Tragwerk­ex­perten der TU Dresden, der das Gebäude zwei Mal einge­hend unter­sucht hat. Seiner Einschät­zung hat sich die Landes­di­rek­tion aus baufach­li­cher Sicht unein­ge­schränkt angeschlossen. „Ich bin froh, dass die Landes­di­rek­tion unsere Position bestä­tigt hat“, sagte Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig. „Es wird nun sofort gehan­delt, um den Abriss des Gebäudes voran­zu­treiben und die ruhenden Bauar­beiten wieder aufzu­nehmen. Alles andere wäre angesichts der Situa­tion nicht verant­wortbar. Das gilt sowohl angesichts der Einsturz­ge­fahr des Hauses als auch für das Ende einer für alle Verkehrs­teil­nehmer schwie­rigen Situa­tion.“ Die Stadt hatte das einsturz­ge­fähr­dete Haus vom Eigen­tümer gekauft, um es abreißen zu lassen. Die Landes­denk­mal­be­hörde wollte das verhin­dern. An dem Gebäude waren im März Risse aufge­taucht - daraufhin mussten die Bauar­beiten an der Brücke einge­stellt werden. Geplanter Fertig­stel­lungs­termin war ursprüng­lich mal Oktober. Jetzt werden sich die Bauar­beiten bis Mitte nächsten Jahres hinziehen. Solange müssen Autofahrer auf der Hartmann­straße weiter mit der Umlei­tung leben. Der Ersatz­neubau der 100 Jahre alten Hartmann­brücke, für den insge­samt rund 2,2 Millionen Euro veran­schlagt sind, läuft seit vergan­genen September 2009. Bisher ist zirka ein Viertel der Arbeiten geschafft. Für die ruhende Baustelle sind seither pro Monat rund 20.000 Euro Kosten aufge­laufen.