Brandstiftung in Freiberger Disko beschäftigt erneut die Richter
Ein Jahr nach dem Brandanschlag auf die Freiberger Diskothek „Absolom“ müssen sich jetzt die Hintermänner vor Gericht verantworten. Die beiden Angeklagten, darunter ein ehemaliger Miteigentümer der Disko, sollen das Feuer in Auftrag gegeben haben. Das Motiv war offenbar Rache. Die drei Männer, die das Gebäude daraufhin niederbrannten, waren vom Chemnitzer Landgericht bereits im Februar zu mehrjährigen Haftststrafen verurteilt worden. Sie hatten im Rahmen einer Kronzeugenregelung ein umfassendes Geständnis abgelegt. Bei dem Feuer in der Discothek „Absolom“ war im Juli letzten Jahres ein Schaden von rund 640.000 Euro entstanden. Für den Prozeß in Chemnitz sind zunächst 17 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird für Anfang Oktober erwartet.