Brandstiftung in Asylbewerberunterkunft in Meißen
Das Feuer in der noch unbewohnten Asylbewerberunterkunft in Meißen ist ersten Ermittlungen zufolge vorsätzlich gelegt worden. Das Operative Abwehrzentrum der Polizei in Leipzig geht demnach von Brandstiftung aus. Es ist zuständig für extremistische Straftaten. Den Angaben zufolge wurde an zwei Stellen Feuer gelegt - es sei aber nur an einer Stelle zum Ausbruch gekommen. Das Feuer war kurz nach Mitternacht am Sonntag in einem Zimmer in der ersten Etage des Gebäudes auf der Rauhentalstraße ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, das Haus war komplett unbewohnt. Demnächst sollten dort mehr als 30 Flüchtlinge einziehen. Seit Wochen macht in Meißen die "Initiative Heimatschutz" im Internet Stimmung gegen Flüchtlinge. Am Samstagabend hatte die Initiative auf Facebook zu einer "spontanen Zusammenkunft" in Meißen aufgerufen. Mögliche Zusammenhänge würden geprüft, hieß es beim OAZ.