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Brandstifter von Gersdorf vor Gericht

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Gut sieben Monate nach einem Feuer in Gersdorf steht der mutma­ß­liche Brand­stifter ab Freitag in Zwickau vor Gericht. Die Anklage wirft dem 36-Jährigen vor, kurz vor Weihnachten das Haus seiner Mutter, in dem er selbst wohnte, angezündet zu haben. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden summierte sich auf 350.000 Euro. Laut Staats­an­walt­schaft hatte der Beschul­digte Benzin verschüttet und sogar das Heizöl aus dem Keller nach oben gepumpt, um es als Brand­be­schleu­niger zu verwenden. Zum Motiv wurde damals nichts bekannt. Verant­worten muss sich der 36-Jährige wegen schwerer Brand­stif­tung. 60 Feuer­wehr­leute waren an jenem Dezem­be­r­a­bend im Einsatz, sie konnten zumin­dest verhin­dern, dass die Flammen auf Nachbar­ge­bäude übergriffen.